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Gesundheitsdaten werden in verschiedenen Krankenhäusern und Labors in unterschiedlichen Formaten gespeichert. Ohne eine gemeinsame Sprache und angemessene Sicherheit ist es schwierig, sie zu verknüpfen und zu analysieren, was ihr Potenzial zur Ausrichtung einer personalisierten Pflege einschränkt.
Das Swiss Personalized Health Network (SPHN) bietet den Rahmen, um Gesundheitsdaten von Schweizer Krankenhäusern zu harmonisieren, zu standardisieren und in sicheren Umgebungen auszutauschen. So können Forscherinnen und Forscher qualitativ hochwertige Daten unter Einhaltung der Datenschutzgesetze analysieren.
Durch den Zugang zu harmonisierten Daten von mehr als 800.000 einwilligungsfähigen Patienten und eine sichere Speicher- und Übertragungsplattform, die von mehr als 1.000 Forschern und Forscherinnen genutzt wird, unterstützt SPHN die klinische Forschung auf nationaler Ebene und trägt dazu bei, Fortschritte in der personalisierten Medizin zu beschleunigen, insbesondere in den Bereichen Onkologie, Pädiatrie und Infektionskrankheiten.
Das Swiss Personalized Health Network ( SPHN) wurde 2017 auf Initiative des Bundes ins Leben gerufen und ist eine nationale Dateninfrastruktur, die von der Schweizerischen Gesellschaft für Medizinische Wissenschaften und dem Schweizerischen Institut für Bioinformatik (SIB) koordiniert wird. Sie verbindet sechs Schweizer Universitätsspitäler (in Genf, Lausanne, Bern, Zürich, Basel) sowie weitere Gesundheitseinrichtungen