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Daten im Zentrum der Erhaltung des Lebens

Was ist Umwelt?

Luft, Wasser, Boden und alles Leben: Die Umwelt ist ein Netzwerk von Interaktionen, das uns ernährt, schützt und eine unglaubliche biologische Vielfalt beherbergt. Sie ist auch eine wahre Fundgrube für Ideen und natürliche Lösungen.

Warum ist das wichtig?

Innerhalb dieses Netzwerks ist alles miteinander verbunden: Wenn sich ein Lebensraum verschlechtert oder eine Art ausstirbt, kann das Gleichgewicht der Lebewesen kippen und sich so auf unsere Ressourcen, unsere Ernährung oder unsere Gesundheit auswirken.

Mehr Daten, um besser zu verstehen und zu schützen

DNA, Beobachtungen, Satellitenbilder, Geräusche: Unsere Umwelt produziert eine Vielzahl von Daten. Diese zu verknüpfen und zu analysieren ermöglicht es, den Gesundheitszustand der Lebewesen in Vergangenheit und Gegenwart zu verstehen, Warnsignale zu erkennen und Entscheidungen zu lenken, um sie besser zu schützen.

Bislang sind nur 25 % der lebenden Arten bekannt (2,2 Millionen von geschätzten 8,7 Millionen)
Quelle: Mora et al., PLoS Biology, 2011

Etwa 1 Million Arten sind vom Aussterben bedroht
Quelle: IPBES Global Assessment Report, 2019

Über 3 Milliarden Artenbeobachtungen sind heute in den weltweiten Biodiversitätsdatenbanken zugänglich
Quelle: GBIF, Leitfaden zur Veröffentlichung von Daten aus biologischen Erhebungen und Überwachungsprogrammen, 2025

In diesem Zusammenhang ermöglicht die Bioinformatik:

  • Die Entwicklung von Ökosystemen nachvollziehen.

  • Arten anhand von Indizien identifizieren

  • Natürliche Lösungen zum Reinigen oder Recyceln entdecken.

  • Umweltbedrohungen frühzeitig erkennen

  • Naturschutzpolitik anleiten

Wissenschaftlicher Referent für diesen Themenbereich:
Dr. Robert Waterhouse – Schweizerisches Institut für Bioinformatik (SIB)

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